Die frühe Plakatierung der CDU ist ein Störfaktor im Bonner Stadtbild

Veröffentlicht am 14.03.2014 in Unterbezirk

"Die frühe Plakatierung der CDU ist ein Störfaktor im Bonner Stadtbild"


kritisiert Ernesto Harder, Vorsitzender der Bonner SPD, die Plakatierung der CDU-Ratskandidaten zur Kommunalwahl. Die Kommunalwahl findet am 25. Mai 2014 statt und die Parteien dürfen in Bonn bereits drei Monate vor einer Wahl ihre Plakate aufstellen. "Viel zu früh", bemängelt Ernesto Harder. "Es ist sehr schade, dass die schwarz-grüne Koalition den Vorstoss der SPD in dieser Ratsperiode, die Plakatierungsfrist zu verkürzen ausgebremst hat. Aber andererseits ist es typisch für diese Koalition, sich selbst keine Grenzen zu setzen, wenn es darum geht, die Stadt zu verunstalten, während sie bei anderen gerne als Ordnungs-Sheriff agiert," kritisiert Harder scharf.

"Ob es ein Zufall ist, dass die Bonner CDU, dieses Mal vor allem mit Plakaten ihren wenigen weiblichen Kandidatinnen vorgeprescht ist? Vielleicht will die Bonner CDU etwas verschleiern?" fragt sich Harder. Die Bonner CDU stellt in 33 Wahlkreisen nur 5 Frauen auf (siehe unten oder Anhang). Bei der Bonner SPD sind es in den 33 Wahlkreisen 14 Kandidatinnen. Auf der Reserveliste der Bonner SPD sind es von 50 Plätzen sogar 25 Frauen.

 

Die Bonner SPD möchte nicht das Recht der Parteien auf die politische Werbung beschneiden. Das ist ein wichtiges und schützenswertes Recht auf politische Meinungsäusserung. "Aber das muss nicht so verfrüht vor einer Wahl geschehen," stellt Harder klar. "Die Bonner SPD wird erst 6 Wochen vor der Kommunalwahl ihre Inhalte sowie ihre Kandidatinnen und Kandidaten bewerben. Und das reicht, um die Bonnerinnen und Bonner davon zu überzeugen, am 25. Mai zu den Urnen zu gehen und diese Koalition, die fünf Jahre nichts vorangebracht hat, abzuwählen," schließt Harder ab.

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an Herrn Ernesto Harder unter 0179 66 43 757.

 

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