17.06.2019 in Europa von SPD Bonn
UN-Verhandlungen in Bonn starten
„Die CDU muss die Zeichen der Zeit endlich erkennen und aufhören, das Klimaschutzgesetz zu blockieren", fordert Tiemo Wölken, MdEP aus dem Umweltausschuss des Europäischen Parlaments, anlässlich der heute in Bonn beginnenden Klimaverhandlungen (bis Donnerstag, 27. Juni). „Die Verabschiedung eines ambitionierten und belastbaren Klimaschutzgesetzes ist für mich Voraussetzung für den Fortbestand der Großen Koalition.“
„Die EU muss dabei für verantwortungsvolle Klimapolitik den Gestaltungsrahmen bieten. Wenn wir in dieser Legislaturperiode, die bis 2024 dauert, nicht entscheidende Fortschritte erzielen und einen Plan für Treibhausgasneutralität spätestens 2050 beschließen, ist der Zug abgefahren“, unterstreicht Tiemo Wölken. „Das muss auch eine deutliche Erhöhung des EU-weiten Ziels bedeuten. Wenn wir erst 2030 anfangen, Emissionen stark zu reduzieren, ist es zu spät.“
16.06.2019 in Veranstaltungen von SPD Bonn
In Bonn herrscht Wohnungsnot, seit Jahren schon. Gleichzeitig sieht man in Bonn aber auch viele Baukräne, z.B. im ehemaligen Regierungsviertel oder bei der Schließung von Baulücken. Es tut sich also etwas, nur leider vorwiegend im Büromarkt oder bei eher hochpreisigen Wohnungen. Luxuswohnungen werden immer wieder angeboten.
Dass man für Neubau-Wohnungen in Bonn mittlerweile zwischen 15 und 18 € pro Quadratmeter Kaltmiete zahlen muss, ist durchaus keine Seltenheit. Nur: Wer kann sich das noch leisten? Welche 4-köpfige Familie kann für eine 100-Quadratmeter-Wohnung bis zu 1800 € Kaltmiete bezahlen?
Wohnungsnot herrscht also im Wesentlichen für Normalverdiener, die langsam aber sicher aus der Stadt herausgedrängt werden und sich im weiteren Umland nach bezahlbarem Wohnraum umschauen müssen. Folge: Längere Pendlerwege zum Arbeitsplatz und noch mehr Verkehrstaus.
Wie konnte es zu diesen Zuständen überhaupt kommen? Über Jahrzehnte hat die Stadt allein auf private Investoren beim Wohnungsbau gesetzt, die natürlich maximale Mieten fordern. Kommunalen Wohnungsbau gab es praktisch nicht. Und preisgedämpften, geförderten Wohnungsbau wollten die privaten Investoren nicht.
Es wird also Zeit, dass sich was ändert in der kommunalen Bau- und Wohnungspolitik.
Hierüber muss diskutiert werden, damit endlich gehandelt wird. Die SPD lädt dazu ein, und zwar am
Sonntag, den 23.06.2019, ab 11 Uhr
im Pantheon (Siegburger Straße 42).
Es diskutieren: Felix von Grünberg (Vorsitzender Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr), Ali Dogan (Sozialdezernent der Stadt Sankt Augustin), Dirk Vianden (Vorsitzender Haus & Grund Bonn), Jean-Pierre Schneider (Direktor Caritas Bonn), Rebekka Atakan (Sozialreferentin des AStA der Universität Bonn) & Angelika Esch (Stadtverordnete & Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion)
Moderation: Wolfgang Zimmer
14.06.2019 in Kommunalpolitik von SPD Bonn
SPD fordert, Gelände an Stadtentwicklungsgesellschaft zu übergeben
Jüngsten Pressemeldungen zufolge will die Ratskoalition aus CDU, Grünen und FDP das Gelände des ehemaligen Schlachthofes an die Stadtwerke Bonn verkaufen. Auf dem Areal sollen, nach Aussage der Koalition, Gewerbe- und Bürobauten errichtet werden. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn lehnt einen Verkauf an die Stadtwerke Bonn ab und fordert, das Gelände der in Gründung befindlichen Stadtentwicklungsgesellschaft zu übergeben.
Die SPD-Fraktionsvorsitzende Angelika Esch dazu: „Wir befürchten, dass CDU, Grüne und FDP mit dieser Idee das Projekt Westwerk gefährden. Und das nach inzwischen siebenjähriger Planung. Damit droht der Stadt weiterhin, dass Popkonzerte mangels Handeln nicht oder allenfalls eingeschränkt durchgeführt werden können. Bonn verliert damit eine wichtige Entwicklungsmöglichkeit. Wir wollen daher an diesem zentralen Ort in unserer Stadt weiterhin das Westwerk, ein Bonner Zentrum für Populärmusik, entwickeln. Damit kommen wir auch dem großen Bedarf an Proben- und Konzerträumen in unserer Stadt nach.“
26. Mai
SPD
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