11.08.2017 in Kommunalpolitik von SPD Bonn

SPD-Nachfrage ergibt: Denkmalschutz für „Gequetschten“ möglich

 

Mitte Juli kam die für viele Bonnerinnen und Bonner überraschende Nachricht, dass das Lokal „Zum Gequetschten“ in der Sternstraße zum Ende des Jahres 2017 schließen wird. Gleichzeitig verbreitete sich das Gerücht, das Gebäude solle abgerissen werden. Viele fragten sich daher, ob dies überhaupt möglich sei, immerhin müsse das Gebäude ja unter Denkmalschutz stehen, so alt wie es sei. Herbert Spoelgen, Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Bonn und Sprecher im Unterausschuss Denkmalschutz, hat daher bei der Stadtverwaltung nachgefragt und dabei nicht nur gute Nachrichten erhalten.

„Die Stadtverwaltung hat mir mitgeteilt, dass das Gebäude derzeit nicht unter Denkmalschutz steht, da es erst nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurde“, so Herbert Spoelgen. „Laut Stadtverwaltung werde allerdings im Falle eines Abrissantrages die Denkmalwürdigkeit erneut geprüft und für die Fassade bestünden dabei auch gute Chancen die Schutzwürdigkeit zu erreichen. Wir gehen im Moment davon aus, dass auf diesem Weg die Fassade erhalten werden kann und so den Eingang zur Sternstraße auch in Zukunft prägen wird.“

29.07.2017 in Kommunalpolitik von SPD Bonn

SPD: Mehr stille Örtchen für belebtere Innenstadt

 

Wenn über die Aufenthaltsqualität von Innenstädten diskutiert wird, fallen viele Stichworte - Verkehrsanbindung, Grünflächen, ausgewogene Mischung aus Geschäften, Cafés und Restaurants - um nur einige zu nennen. Eher seltener und nur am Rande fällt der Begriff „öffentliche Toilette“. In der Bonner Innenstadt entsteht derzeit leicht der Eindruck, dass es an entsprechenden stillen Örtchen fehlt. Daher hat die SPD-Fraktion für die September-Sitzung der Bezirksvertretung Bonn nachgefragt, wie die Verwaltung dieses Problem beheben möchte.

„Im ersten Moment mag unser Anliegen lustig klingen und daher gut in die sommerliche Saure-Gurken-Zeit passen, aber tatsächlich steckt dahinter ein erhebliches Problem der Bonner Innenstadt“, erklärt Helmut Redeker, planungspolitischer Sprecher der Fraktion. „Viele Cafés und Restaurants stellen ihre Toiletten nur für Kunden kostenfrei zur Verfügung und die Geschäfte haben häufig gar keine öffentlichen Toiletten. Hinzu kommt, dass die wenigsten dieser vorhandenen Toiletten behindertengerecht und somit beispielsweise auch für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer nutzbar sind. Hier muss die Verwaltung im Innenstadtgebiet dringend für Verbesserungen sorgen.“

25.07.2017 in Kommunalpolitik von SPD Bonn

SPD Bonn: Seilbahn als Chance für Bonn nutzen

 

Die Bonner SPD spricht sich für eine zügige Fortsetzung der Planungen einer Seilbahn zwischen Beuel, Regierungsviertel, Kessenich/Dottendorf und Venusberg aus. Dies hat der Vorstand der Bonner SPD in seiner Juli-Sitzung einstimmig beschlossen.

„Wir sehen die Seilbahn als neue Ost-West-Querverbindung in Bonn und wichtigen Baustein in einem Gesamt-Konzept, das Bonn dringend braucht, um seine Verkehrsprobleme in den Griff zu bekommen“, führt Gabriel Kunze, Vorsitzender der Bonner SPD, aus. „Die Seilbahn wird auf beiden Rheinseiten Wohnquartiere mit Arbeitsplätzen im UN-Viertel schnell und bequem verbinden und insbesondere die Anbindung der Uni-Klinik verbessern. Gerade hier ist sie eine kostengünstigere und auch ökologischere Lösung als eine neue Straße beispielsweise über Friesdorf auf den Venusberg hinauf.

26. Mai
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