29.10.2016 in Kommunalpolitik von SPD Bonn

„Kein Kind zurücklassen“: NRW-Programm bleibt ohne Bonner Beteiligung

 

Im September 2016 veröffentlichte die Bertelsmann-Stiftung eine Studie, nach der jedes fünfte Kind in Bonn in Armut lebt. Nur einen Monat später teilt die Verwaltung auf Antrag der SPD-Fraktion mit, dass sie sich nicht am Landesprogramm „Kein Kind zurücklassen“ beteiligen möchte. Stattdessen verweist sie auf das Handbuch Inklusive Bildung Bonn, das 2013 beschlossen wurde und vor allem die Inklusion im Blick hat. Das geht in den Augen der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten an den Notwendigkeiten der Stadt vorbei.

„Wenn eine weitere Studie einen Anstieg der Kinderarmut in Bonn feststellt, ist die Empörung in der Öffentlichkeit immer wieder groß. Trotzdem schlagen Stadt und Koalition angebotene Hilfen wie etwa aktuell vom Land aus“, stellt Dörthe Ewald, die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion, fest. „Der Verweis auf das Handbuch Inklusive Bildung Bonn ist schön und gut. Aber hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Wir fragen uns nämlich, welche Wirkung die Inklusive Bildung auf die Frage der Kinderarmut hat? Lösen kann sie das Problem ganz offensichtlich nicht. Im Gegenteil: Die Kinderarmut in Bonn steigt im NRW-weiten Vergleich überdurchschnittlich. Das gibt uns zu denken und zeigt, dass trotz aller positiven Maßnahmen noch großer Handlungsbedarf besteht. Es wäre schön gewesen, wenn die Verwaltung und die Koalition aus CDU, Grünen und FDP unserem Antrag zugestimmt und dieses Programm genutzt hätten. Wir werden aber weiter die positiven Impulse, zum Beispiel aus dem Runden Tisch gegen Kinderarmut, unterstützen und politisch begleiten.“

28.10.2016 in Kommunalpolitik von SPD Bonn

Grenz/Kox: Schulsozialarbeit bleibt – Stadt hält Personal

 

Die Schulsozialarbeit an den Bonner Schulen wird über das Jahr 2017 hinaus fortgesetzt. Dies beschloss der Rat der Stadt Bonn in seiner Sitzung am 27. Oktober. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn dankt der Verwaltung, dass sie einen Weg gefunden hat, der die Entfristung der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in schwierigen Haushaltszeiten möglich macht.

Gieslint Grenz, die schulpolitische Sprecherin der Fraktion, stellt heraus: „Der Verwaltung ist es gelungen für die Schulkinder, die Lehrerkollegien und ganz besonders die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter Sicherheit und Planbarkeit zu schaffen.“ Die Schulsozialarbeit spiele eine besonders wichtige Rolle innerhalb der Schulgemeinschaft und auch darüber hinaus. „In all unseren Gesprächen mit den Schulen wird uns mitgeteilt, wie positiv die Erfahrungen sind und wie unverzichtbar diese Arbeit inzwischen geworden ist. Wir freuen uns daher, dass der Vorschlag der Verwaltung mehrheitlich beschlossen wurde“, führt Gieslint Grenz fort.

27.10.2016 in Kommunalpolitik von SPD Bonn

SPD begrüßt Rückzahlung der Kita-Beiträge

 

Die Stadt Bonn erstattet Eltern deren zu viel gezahlte Kita-Beiträge aus dem Kindergartenjahr 2014/15 zurück. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Verwaltung vom 26. Oktober hervor. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn begrüßt die Entlastung der Familien und fordert, dass das Geld schnell zurückgezahlt wird.

Die kinder- und jugendpolitische Sprecherin, Dörthe Ewald, kommentiert: „Wir haben frühzeitig auf die fehlerhafte Umsetzung der Vorgaben des Landes hingewiesen. Dass die Verwaltung jetzt entsprechend dem Urteil des Landgerichts Köln reagiert und die Beiträge unkompliziert an die Eltern zurückgeben möchte, freut uns.“ Enttäuschend sei allerdings, dass es die Verwaltung erst auf eine Klage habe ankommen lassen. „Dass ab August 2015 eine veränderte Satzung in Kraft trat, die der Absicht der Landesgesetzgebung entsprach, sehen wir als Zeichen, dass die Verwaltung um ihre zuvor falsche Satzung wusste. Schade, dass die Verwaltung die Eltern in einen Prozess gezwungen hat. Eine bürgernahe Verwaltung hätte einen anderen Weg finden können, die Auseinandersetzung im Sinne der Eltern zu beenden.“

26. Mai
SPD
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