Kommunalpolitik
05.07.2019 in Kommunalpolitik von SPD Bonn
Die SPD-Fraktion hält in der Ratssitzung am 4.7.2019 gefassten Beschlüsse zur zukünftigen Verkehrsführung auf der Kaiserstraße für unsinnig.
Dr. Helmut Redeker, planungspolitischer Sprecher der Fraktion, ergänzt: „Die nun auf Betreiben der Grünen beschlossene Variante, die den Autoverkehr über die Kaiserstraße in die Stadt hineinführt, ihn aber dann, damit nicht allzu sehr gerast werden kann, über einen Schlenker durch die Nassestraße über die Lennéstraße in die Fritz-Tillmann-Straße zwingt, ist eine Katastrophe: Denn nun wird nicht die Innenstadt vom Autoverkehr entlastet, sondern die umliegenden Wohnviertel der Südstadt werden zusätzlich belastet. Durch die neue Führung des erweiterten Cityrings werden damit künftig Teile der Südstadt praktisch zur Hauptverkehrszone. Dieser Unsinn führt außerdem dazu, dass Kinder und Studierende gefährdet werden, denn im genannten Bereich befinden sich mit Münsterschule, zugehöriger OGS und der Mensa der Universität gleich mehrere Gebäude, um die herum naturgemäß viel Rad- und Fußverkehr stattfindet. Ob eine solche Verkehrsführung durch die als Fahrradstraße ausgewiesene Nassestraße überhaupt rechtmäßig ist, bezweifle ich sehr. Das ganze stinkt zum Himmel und sollte keinesfalls in die Tat umgesetzt werden!“
05.07.2019 in Kommunalpolitik von SPD Bonn
In der Sitzung des Bürgerausschusses, am vergangenen Mittwoch, wurde ein Antrag des Bonner Friedensbündnisses knapp abgelehnt, der die Unterzeichnung des Städteappells von ICAN (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, Friedensnobelpreisträger) zur Abschaffung von Atomwaffen forderte.
"CDU, FDP, BBB und AFB fühlten sich für Weltpolitik nicht zuständig und wollten die Entscheidung über die Abschaffung von Atomwaffen den so genannten Fachleuten von NATO und Bundesregierung überlassen", berichtet die Bürgerausschuss-Vorsitzende Gabriele Klingmüller. Dem Militär die Abschaffung von Waffenarsenalen zu überlassen ist schon Satire pur.
04.07.2019 in Kommunalpolitik von SPD Bonn
Bereits im Sommer 2018 hat sich die SPD Endenich/Weststadt klar gegen eine Klärschlammverbrennung auf dem Gelände der Bonner Müllverwertungsanlage positioniert und sich für eine `kleine Bonner Lösung´ am bisherigen Bonner Standort im Salierweg ausgesprochen. „Ausschlaggebend waren für uns der Schutz von Umwelt und Gesundheit der Bonnerinnen und Bonner“, erläutert der Ortsvereins-Vorsitzende Max Biniek. „Denn inzwischen ist mehr als hinlänglich bekannt, dass es um die Bonner Luft schlecht bestellt ist. Der Plan von Stadtwerken CDU und FDP, zusätzlich zu den bereits 250.000 t Müll noch 35.000 t Klärschlamm (`Fäkalien´) mitten in der Weststadt zu verbrennen, war und ist aus unserer Sicht unverantwortlich!“
26. Mai
SPD
wählen!