24.10.2019 in Ortsverein von SPD Bonn

SPD Tannenbusch-Dransdorf-Buschdorf wählt neuen Vorstand

 

Auf einer Mitgliederversammlung hat der SPD-Ortsverein Tannenbusch-Dransdorf-Buschdorf einen neuen Vorstand gewählt: Neuer Vorsitzender ist der 41jährige Statistiker Dr. Nico Janicke, der für die SPD im kommenden Jahr auch als Kandidat für den Stadtrat im Wahlkreis Alt-Tannenbusch antreten wird. Zu seinen Stellvertretern wählte die Versammlung die Stadtverordnete Binnaz Öztoprak, Rats-Kandidatin für Neu-Tannenbusch/Buschdorf, und Volker Stoll, Kandidat des Ortsvereins für die Bezirksvertretung Bonn. Mit den Finanzen des Ortsvereins betrauten die etwa 25 versammelten Genossinnen und Genossen Kassierer Patrick Nierychlo und wählten Daniel Neumann zum Schriftführer. Den Vorstand komplettieren die Beisitzerinnen und Beisitzer Maryam ElMahdawi, Miriam Haardt, Bernhard Höper, Gudrun Lazarov, Ingrid Misterek, Gerrit Reininghaus & Henning Schneider sowie als kooptierte Mitglieder Dr. Stephan Eickschen, Stadtverordneter und Rats-Kandidat für Dransdorf, Lessenich und Meßdorf, und Thomas Möbius.

23.10.2019 in Bundespolitik von SPD Bonn

Schluss mit der Ausbeutung von Paketboten

 

Der Deutsche Bundestag wird morgen mit dem Paketboten-Schutz-Gesetz die Nachunternehmerhaftung in der Paketbranche für alle Sozialabgaben einführen. Nach dem Vorbild der bestehenden Haftungsregelungen für die Baubranche und die Fleischwirtschaft steht künftig der Hauptunternehmer ein, wenn von ihm beauftragte Subunternehmen die Sozialabgaben für ihre Beschäftigten nicht zahlen. Hierzu erklärt Kerstin Tack, MdB (arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion):

„Der Onlinehandel boomt – und mit ihm die Paketbranche. Einige Paketdienste arbeiten fast ausschließlich mit Subunternehmern. Dabei diktieren manche der großen Paketdienste mit Dumpingpreisen die Bedingungen für die Nachunternehmer. Wer da noch mithalten und Aufträge bekommen will, gibt den Druck bislang oftmals an seine eigenen Beschäftigten weiter. Die Folge sind häufig katastrophale Arbeitsbedingungen in der Paketbranche.

23.10.2019 in Landespolitik von SPD Bonn

Rainer Bischoff: „Olympia 2032: Klatschen reicht nicht, Herr Laschet“

 

NRW gibt bisher keinen Cent – SPD-Fraktion wird Haushaltsänderungsantrag für Machbarkeitsstudie einbringen

Nach den Berlin-Festspielen für die Rhein-Ruhr Olympic City-Initiative von Michael Mronz beginnt für Ministerpräsident Armin Laschet nun wieder der politische Alltag. Und der ist für ihn mit viel Arbeit verbunden, wenn er der Initiative wirklich zum Erfolg verhelfen will. Bisher besteht sein Engagement für Olympische Spiele in NRW allein darin, der privaten Initiative von Michael Mronz eine Bühne zu bieten. Konkrete Maßnahmen zur Unterstützung einer möglichen Bewerbung – insbesondere finanzieller Art – hat die Landesregierung bisher nicht erkennen lassen. Stattdessen ruft der Ministerpräsident lauthals nach Berlin und fordert vom Bund finanzielle Garantien. Dazu erklärt Rainer Bischoff, MdL (sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW):

„Nicht immer nach Berlin rufen; das hat Ministerpräsident Laschet selbst einmal als Maxime ausgegeben. Daran halten will er sich aber offenbar nicht. Anstatt seinen politischen Willen dadurch zum Ausdruck zu bringen, dass die Landesregierung eine Bewerbung Nordrhein-Westfalens für Olympische Spiele 2032 auch finanziell unterstützen will, stellt er sich in die Fan-Kurve und beklatscht das private Engagement von Michael Mronz. Das reicht aber nicht. Die private Initiative von Herrn Mronz kann nicht endgültig klären, ob sich NRW bewerben will. Da muss politischer Gestaltungswille zum Tragen kommen. Herr Laschet muss endlich Farbe bekennen.

26. Mai
SPD
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